Partizipative Suchtprävention

Über die direkte Ansprache von Jugendlichen aus den unterschiedlichen Kontexten der verbandlichen und offenen Jugendarbeit, dem Jugendgemeinderat sowie einer öffentlichen “Ausschreibung” werden Jugendliche zu einer Kickoff-Veranstaltung in einem wertschätzenden Setting eingeladen. Bei dieser werden ihnen einerseits suchtspezifische Inhalte vermittelt, andererseits mit Methoden der Jugendbeteiligung Meinungsbilder und Positionierungen der Jugendlichen zu den Themenfeldern erfragt.
Aus dieser Gruppe finden sich motivierte Jugendliche, die aktiv und selbstbestimmt über den Zeitraum von 24 Monaten im Rahmen einer Steuerungsgruppe an dem Thema mitwirken wollen. Mit ihnen führen wir ein Wochenendseminar durch, an welchem konkret an Umsetzungsmaßnahmen und dem gewünschten Umsetzungscharakter gearbeitet wird.
Es finden regelmäßige Treffen dieser Steuerungsgruppe statt. Der Rhythmus der Treffen wird gemeinsam festgelegt. Je nach Schwerpunkt werden Experten zur Unterstützung eingeladen.
In 2021 wird eine Maßnahme entwickelt, exemplarisch durchgeführt und in unterschiedlichen Kontexten erprobt. Auch hier entscheidet die Steuerungsgruppe, wo und wie oft dies geschehen soll. Begleitend findet eine Evaluation statt.
In 2022 werden die Ergebnisse bei einer öffentlichen Abschlussveranstaltung vorgestellt und je nach dem, zu welchen Schlüssen die Steuerungsgruppe nach der Evaluation kommt, eine Verstetigung angestrebt.

 

Ansprechpersonen

Corinna Götz · kommunale Suchtprävention
Telefon: +49 6221 58-31750  · E-Mail: corinna.goetz@heidelberg.de

Steffen Wörner · Geschäftsführung
Telefon: +49 6221 22180 · E-Mail: gf@sjr-hd.de

 

Das Projekt “Frei und Selbstbestimmt” wird gefördert durch die
Baden-Württemberg Stiftung.

  • Wir suchen Dich!

    Heidelberg geht einen ganz besonderen Weg: am Donnerstag, 15. Oktober 2020, kannst du von 17 Uhr bis 20 Uhr bei einem einzigartigen Projekt für Jugendliche ab 15 Jahren mitmachen. Es geht um Sucht, naja, eigentlich [...]