Hier ist der Kandidierenden-Check für die Landtagswahl am 14. März 2021.

Die Kandidierenden des Wahlkreises Heidelberg haben für Euch Fragen zu Klimapolitik, Jugend und Beteiligung beantwortet. Stimm Dich ein auf die Landtagswahl 2021!

Hinweis: Alle Kandidierenden des Wahlkreises Heidelberg waren dazu eingeladen, die Fragen zu beantworten. Aufgeführt sind alle eingegangenen Antworten und zugesendeten Bilder.

Was ist Ihr wichtigstes Anliegen in Bezug auf Bildungspolitik?

Beste Bildung von Anfang an, bei der jedes Kind unabhängig von seiner Herkunft optimal und entsprechend seiner Fähigkeiten gefördert wird – analog und digital!
Alle Kinder und Jugendlichen sollen ihre individuellen Talente und Fähigkeiten entfalten können und individuell zu unterschiedlichen – allgemeinbildenden und beruflichen – Abschlüssen begleitet werden.

Was sind die wichtigsten Maßnahmen zur Begrenzung des Anstiegs der Erderwärmung?

Wir Grüne stehen zum 1,5-Grad-Ziel und wollen deswegen Baden-Württemberg schnellstmöglich klimaneutral machen! Dafür haben wir ein Sofortprogramm aus Klimaschutzmaßnahmen vorgelegt. Wir wollen die erneuerbaren Energien weiter ausbauen. Zum Beispiel, indem auf jedem neugebauten Dach eine Solarenergie-Anlage errichtet wird und deutlich mehr Windkraft-Anlagen gebaut werden. Außerdem wollen wir die Verkehrswende vorantreiben. Dafür wollen wir den klimafreundlichen öffentlichen Nahverkehr stärken – beispielsweise indem alle Orte in Baden-Württemberg zwischen 5 und 24 Uhr mindestens einmal pro Stunde angefahren werden. Außerdem wollen wir Radwege in und zwischen den Städten und Ortschaften ausbauen.

Wie wollen Sie ehrenamtliches Engagement von jungen Menschen erleichtern und fördern?

Für uns Grüne ist klar, dass ehrenamtlich Engagierte entscheidend zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft beitragen. Wir wollen daher einen Freiwilligen-Pass für ehrenamtlich Engagierte einführen, mit dem zum Beispiel im Freibad und in Kultureinrichtungen ein ermäßigter Eintrittspreis gilt. Speziell für junge Menschen wollen wir das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) stärken. Dafür wollen wir die finanziellen Landesmittel in diesem Bereich weiter ausbauen und außerdem erreichen, dass soziales und ökologisches Engagement stärker beim Hochschulzugang oder einer Ausbildung berücksichtigt wird.

Welchen Stellenwert hat Beteiligung von jungen Menschen und wie wollen Sie diese stärken und ausbauen?

Wir Grüne finden: wenn Kinder und Jugendliche von Entscheidungen betroffen sind, dann sollen sie auch an ihnen beteiligt werden. Deshalb haben wir die Beteiligungsrechte in der Gemeindeordnung verankert. Wir wollen einen Jugendrat auf Landesebene einführen, der den jungen Generationen mehr Gehör auf Landesebene verschafft. Außerdem wollen wir die bestehenden kommunalen Beteiligungsformate, wie die Jugendgemeinderäte, stärker mit dem Beteiligungskonzept der Schulen und der Kinder- und Jugendarbeit verknüpfen.

Wie stehen Sie zu einem Wahlrecht auf Landesebene ab 16 Jahren?

Wir Grüne wollen, dass junge Menschen bereits ab 16 Jahren auf allen Ebenen wählen können! Die grüngeführte Landesregierung hat das Wahlalter bereits für Kommunalwahlen auf 16 abgesenkt. Das fordern wir auch für Landtags-, Bundestags- und Europawahlen.

Welche konkreten Maßnahmen möchten Sie ergreifen, um die Lebensbedingungen von jungen Menschen spürbar und nachhaltig zu verbessern?

Wir Grüne möchten jungen Menschen ermöglichen, ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten. Deshalb haben wir ihre Beteiligungsrechte in der Gemeindeordnung festgeschrieben.
Damit alle Kinder und jungen Menschen die Chance auf gute Lebensbedingungen haben, bekämpfen wir Kinderarmut und Gewalt gegen Kinder. Auf Bundesebene machen wir uns deshalb für eine Kindergrundsicherung stark. Im Land haben wir die finanziellen Mittel für Kinderschutzhäuser erhöht und Gewaltambulanzen für von Gewalt betroffene Kinder ausgebaut. Außerdem wollen wir landesweit regionale Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut etablieren.

Was ist Ihr wichtigstes Anliegen in Bezug auf Bildungspolitik?

Die Digitalisierung voran zu treiben und die jetzt entstandenen Lernlücken zu schließen. Zudem müssen wir den Fachkräftemangel beseitigen und bessere, strukturiertere Digitalisierung an den Schulen anbringen. Wir müssen mehr Geld für Bildung ausgeben. Das Gehalt der Grund- Haupt- und Realschullehrer sollte dem der Gymnasiallehrer angepasst werden, damit dafür sollten wir darüber nachdenken die Ausbildung anzupassen in ein universitäres, wissenschaftlicheres Studium.

Was sind die wichtigsten Maßnahmen zur Begrenzung des Anstiegs der Erderwärmung?

Um unsere Klimaziele zu erreichen, streben wir eine landesweite Kampagne zum Photovoltaik-Ausbau an. Unser Ziel ist ein jährlicher Zubau von 1.000 Megawatt pro Jahr in Baden-Württemberg bis 2030. Auch die Windkraft wollen wir verantwortungsvoll ausbauen und dafür einen Klimabelang als Abwägungstatbestand im Natur- und Umweltrecht verankern. Von zentraler Bedeutung für eine CO2-Reduktion ist außerdem der Wärmesektor. Wir wollen die Technologieführerschaft bei der Implementierung von Smart-Grid und Smart-Metering, der Vernetzung und Steuerung von Wärme-Erzeugern, Wärmespeichern, Verbrauchern und Verteilnetzen erreichen. Daneben fordern wir die Weiterentwicklung des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes. Im Verkehrssektor setzen wir auf Elektromobilität, die Wasserstofftechnologie und synthetische Kraftstoffe. Um unvermeidbare CO2-Emissionen zu kompensieren, haben wir die Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg ins Leben gerufen.

Wie wollen Sie ehrenamtliches Engagement von jungen Menschen erleichtern und fördern?

Die Motivation sich ehrenamtlich zu engagieren muss generell gefördert werden. Den Beitrag, den die verschiedenen Vereine und Organisationen beispielsweise aus den Bereichen Sport, Musik und Kultur, Jugend und Soziales, Kirche, Natur- und Umwelt sowie Blaulicht für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Unterstützung zentraler Strukturen leisten, ist von unschätzbarem Wert. Dafür muss die Wertschätzung erhöht werden, es muss einfach Spaß machen, der Wert muss für die Jugendlichen erkennbar sein. Die beste Motivation ist zu sehen, dass man etwas damit bewirkt. Ehrenamtliche Tätigkeit muss stärker finanziell gefördert werden, Vereinen das Leben leichter gemacht und Bürokratie abgebaut werden. Die bürokratischen Belastungen sind zu hoch, dadurch wird der Spaß einfach genommen und die Hürden etwas zu bewirken mit seinem Einsatz abgeschwächt. Ich baue Hürden auf, wo keine sein sollten.

Welchen Stellenwert hat Beteiligung von jungen Menschen und wie wollen Sie diese stärken und ausbauen?

Es ist wichtig für etwas einzustehen, was einem wichtig ist und dafür zu kämpfen. Wir werden die Herausforderungen unserer Zeit nur alle gemeinsam meistern können. Dafür brauchen wir vor allem auch die Beteiligung der jungen Menschen, denn es geht um Ihre Zukunft. Wir brauchen den Zusammenhalt und das Bewusstsein. Angefangen vom Klimaschutz aber auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt, in dem wir uns gegenseitig helfen, aufbauen, etwas beibringen, Wissen weitergeben und weiterentwickeln. Ältere Menschen lernen unheimlich viel von der Jugend und auch umgekehrt. Nur dadurch werden wir vorankommen und alle mitnehmen. Entscheidungen werden nur von der Mehrheit getragen, wenn sie eingebunden wird. Deswegen hat die Beteiligung von jungen Menschen einen unschätzbaren Wert.

Wie stehen Sie zu einem Wahlrecht auf Landesebene ab 16 Jahren?

Gerade mit 16 Jahren hat man sich schon eine eigene Meinung gebildet, die soll man auch vertreten können. Dies muss sich auch im Wahlrecht widerspiegeln. Wir brauchen eine aktive Gesellschaft und die beste Motivation besteht darin mitgestalten zu können. Wir müssen uns weiterentwickeln. Eine Wahlrecht ab 16 Jahre halte ich für gerechtfertigt, aber nicht nur auf kommunaler Ebene sondern wenn sollte dies für alle Wahlen gelten.

Welche konkreten Maßnahmen möchten Sie ergreifen, um die Lebensbedingungen von jungen Menschen spürbar und nachhaltig zu verbessern?

Das beste Mittel ist Bildung. Durch Bildung und Wissen kann ich das Leben des Einzelnen beeinflussen, unabhängig von seiner Herkunft. Ohne Ideologie, denn gerade junge Menschen sollten sich ihre Meinung frei bilden können. Ich möchte meine Kinder zur Unabhängigkeit und eigenständigem Handeln erziehen. Die Gemeinschaft stärke ich auch durch Vereinstätigkeit. Ich möchte die Ganztagsschulen fördern und zudem mehr AGs anbieten, dort kann ich unkompliziert vieles ausprobieren, Fähigkeiten entdecken und ausbauen. Jeder Mensch ist wichtig und braucht eine eigene Identität. Das erreiche ich durch ein Selbstbewusstsein in meinen Fähigkeiten.

Was ist Ihr wichtigstes Anliegen in Bezug auf Bildungspolitik?

Gebührenfreiheit, damit alle Kinder und Jugendlichen Zugang zu Bildung haben können – unabhängig des Geldbeutels der Eltern.

Was sind die wichtigsten Maßnahmen zur Begrenzung des Anstiegs der Erderwärmung?

Die Energiewende. An ihr hängen viele weitere Technologien und Bausteine wie die Verkehrswende, klimaneutrale Industrie, emissionsfreies Wohnen und Bauen.

Wie wollen Sie ehrenamtliches Engagement von jungen Menschen erleichtern und fördern?

Ich möchte Handlungsspielräume für junge Menschen öffnen. Es gibt in Heidelberg keine wirklichen Treffpunkte für junge Menschen, ausser viellecht die Neckarwiese. Es müssen Angebote geschaffen werden um jungen Menschen die Möglichkeit zu geben sich zu entfalten. Durch diese Wertschätzung, bekommen Menschen selbst die Lust sich zu engagieren. Ich glaube, dass das mehr Hilft als die meisten Leuchtturmprojekte.

Welchen Stellenwert hat Beteiligung von jungen Menschen und wie wollen Sie diese stärken und ausbauen?

Die Beteiligung junger Menschen ist gleich wichtig wie die von allen anderen Altersgruppen auch. Leider findet Jugendbeteiligung in einem engen Korsett statt. Junge Menschen haben auch Meinungen jenseits von vermeintlich “jungen Themen”. Hier muss Jugendbeteiligung gefördert und erleichtert werden.

Wie stehen Sie zu einem Wahlrecht auf Landesebene ab 16 Jahren?

Ich bin voll und ganz dafür das Wahlalter zu senken und möchte mich auch im Landtag dafür einsetzen.

Welche konkreten Maßnahmen möchten Sie ergreifen, um die Lebensbedingungen von jungen Menschen spürbar und nachhaltig zu verbessern?

Ich möchte sie und ihre Familien finanziell entlasten, sei es mit der Abschaffung der Bildungsgebühren, durch die Einführung des lanedsweiten 365€-Tickets oder unsere Maßnahmen für günstigere Mietpreise.
Ich bin überzeugt, dass durch eine gute, materielle Basis im Elternhaus junge Menschen auch mit weniger Stress aufwachsen und mehr dazu ermutigen ihren eigenen Weg zu gehen. Das ist eine der wertvollsten Unterstützungen die die Politik geben kann.

Was ist Ihr wichtigstes Anliegen in Bezug auf Bildungspolitik?

Unsere Schulen müssen raus aus der Mittelmäßigkeit und wieder an die Spitze kommen: Deshalb brauchen wir einen Digitalisierungsturbo für unsere Schulen mit funktionierenden Plattformen, Fortbildungsangeboten für Lehrkräfte und digitaler Infrastruktur. Wir müssen unsere Bildungsvielfalt stärken, denn so unterschiedlich Schülerinnen und Schüler sind so unterschiedlich müssen unsere Lehrangebote sein. Wir brauchen mit Blick auf die Pandemie und den verpassten Präsenzunterricht kostenlose Nachhilfe und Lernbuddys.

Was sind die wichtigsten Maßnahmen zur Begrenzung des Anstiegs der Erderwärmung?

Als einzige Partei setzen wir uns dafür ein, dass es eine europaweite Obergrenze für CO2 geben muss, womir wir den Emmissionszertifikatehandel stärken wollen. Aber auch in Baden-Württemberg müssen wir mehr tun: Der Ausbau von Photovoltaik scheitert hier vor allem an zu viel Bürokratie, die dringend abgebaut werden muss. Wir müssen außerdem mehr in Forschung und den ÖPNV investieren.

Wie wollen Sie ehrenamtliches Engagement von jungen Menschen erleichtern und fördern?

Ehrenamtliches Engagement hält unsere Gesellschaft zusammen. Ich möchte mich deshalb unter anderem dafür einsetzen, dass die Zusammenarbeit von Schulen und Vereinen gestärkt wird.

Welchen Stellenwert hat Beteiligung von jungen Menschen und wie wollen Sie diese stärken und ausbauen?

Junge Menschen sind oft kreativer und haben frische Ideen, die die Politik braucht. Gerade als Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen ist es mir deshalb wichtig mehr junge Menschen in die aktive Politik zu holen.

Wie stehen Sie zu einem Wahlrecht auf Landesebene ab 16 Jahren?

Ich selbst habe mit 16 Jahren angefangen mich politisch zu engagieren. Ich glaube, es gibt keinen Grund dafür, weshalb man mit 16 auch nicht wählen dürfen sollte. Als FDP setzen wir uns deshalb nicht nur für einen Absenkung des Mindestwahlalters auf Landes-, sondern auch auf Bundesebene ein.

Welche konkreten Maßnahmen möchten Sie ergreifen, um die Lebensbedingungen von jungen Menschen spürbar und nachhaltig zu verbessern?

Ich möchte mich vor allem dafür einsetzen, dass junge Menschen erstens endlich die weltbeste Bildung in unseren Schulen bekommen und so der soziale Aufstieg für jede*n gelingt. Ich möchte, dass unser Land weiterhin wirtschaftlich erfolgreich ist und zeitgleich auf die Herausforderung der Klimakrise reagiert, denn beides betrifft die Zukunft junger Menschen fundamental. Und ich möchte, dass junge Menschen in ihrer Vielfalt auch politisch repräsentiert werden. Der Landtag von Baden-Württemberg hat im Schnitt die ältesten Abgeordneten bundesweit. Das muss sich ändern.

Was ist Ihr wichtigstes Anliegen in Bezug auf Bildungspolitik?

Bildung muss zum kritischen Denken erziehen. Audiatur et altera pars – Man höre auch die andere Seite. Unser Schulwesen sollte die Menschen dazu bringen, ihr Leben in Freiheit, Würde und Selbstbestimmung leben zu können. Sollten diese Güter in Gefahr geraten, sollte Bildung dazu befähigen diese Gefahren zu erkennen im Nebel der medialen Beeinflussung. Und Bildung sollte dazu führen, den Mut aufzubringen, dagegen vorzugehen. In der aktuellen Zeit wird klar, wie wichtig das Lernen aus der Geschichte ist. Damit sich Geschichte nicht wiederholen kann. Bildung hat das Ziel, den Menschen breit zu bilden, nicht nur technisch, sondern auch musisch, künstlerisch aber auch Dinge wie Konfliktmanagement, Mediation, Toleranz.

Was sind die wichtigsten Maßnahmen zur Begrenzung des Anstiegs der Erderwärmung?

Das Problem der Erderwärmung ist so groß, dass wir es nur über einen großen Zusammenhalt schaffen, das gemeinsam zu stemmen. Dazu braucht es dringend mehr Mitbestimmung. Wenn weiterhin, wie bisher, Politik von oben herab gemacht wird, kommt es nicht zu den notwendigen Änderungen und dem notwendigen Rückhalt in der Bevölkerung. Außerdem besteht die Gefahr des Missbrauchs durch Lobbygruppen im Namen der “guten Sache”. Beispielsweise die Schweiz hat wesentlich mehr direktdemokratische Elemente und einen Bruchteil der deutschen CO2-Emissionen. Dort wird die Diskussion relativ unaufgeregt geführt und die Ergebnisse sind wesentlich besser. Deutschland braucht viele Jahrzehnte um aus der Kohle auszusteigen und zahlt Milliarden an die Eigentümer, dabei wäre ein Ausstieg sehr schnell möglich, wenn wir es gemeinsam beschließen und dahinterstehen.

Wie wollen Sie ehrenamtliches Engagement von jungen Menschen erleichtern und fördern?

Jeder kann jederzeit ehrenamtlich aktiv werden. Ich selbst war das durchgängig in meiner Jugend, in Jugendgruppen und Vereinen. Fördern ist einerseits notwendig, z.B. durch Bereitstellen von Räumlichkeiten für Jugendgruppen. Andererseits darf es natürlich auch nicht zu Missbrauch kommen, z.B. wenn man alle Jugendgruppenleiter kostenlos ÖPNV anbieten würde, hätten wir auf einmal viele “Jugendgruppenleiter” aber das bedeutet nicht, dass dann auch mehr Jugendgruppen geleitet werden. Trotzdem, Jugendarbeit erleichtern und ermöglichen ist sehr wichtig. Kommt doch einfach auf mich zu mit euren Ideen. Ich kann und muss mir das nicht selbst ausdenken, ihr seid der Schwarm 🙂 und dann kann man besprechen, was möglich ist und was nicht.

Welchen Stellenwert hat Beteiligung von jungen Menschen und wie wollen Sie diese stärken und ausbauen?

Das hat für mich einen hohen Stellenwert. Gerade junge Menschen sind oft sehr engagiert und das ist auch gut so. Ich wäre für eine Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre. Als Familienvater bin ich sogar für ein Familienwahlrecht, also dass jeder Elternteil bis zum Wahlalter für jedes Kind eine halbe Stimme mehr hat. Aktuell habe ich z.B. für meine Kinder alle Pflichten, kann aber nicht für ihre Zukunft stimmen. Artikel 20 unseres Grundgesetzes schreibt das aber vor: “Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. ” Da steht nicht “Alle Staatsgewalt geht von über 18-jährigen aus. ” Von mir aus könnte man auch das Wahlalter freigeben. Und sobald sich ein junger Mensch für Politik interessiert, ist er mündig, soll er doch abstimmen dürfen.

Wie stehen Sie zu einem Wahlrecht auf Landesebene ab 16 Jahren?

Siehe oben. Fände ich gut.

Welche konkreten Maßnahmen möchten Sie ergreifen, um die Lebensbedingungen von jungen Menschen spürbar und nachhaltig zu verbessern?

Entscheidend ist das Bildungssystem. Ich würde eine Volksabstimmung vorschlagen, ob es nicht eine Art Kindergartenpflicht geben sollte ab dem 3. Lebensjahr, damit Kinder unterschiedlichster sozialer und kultureller Herkunft beim späteren Schulstart gleiche Startbedingungen haben. Aktuell lernen viele Kinder erst in der Schule so richtig Deutsch, statistisch ist nachgewiesen, dass diese Kinder dann ein Leben lang gesellschaftlich und wirtschaftlich benachteiligt sind. Das muss nicht sein. Das dreigliedrige Schulsystem halte ich für problematisch, da es die sozialen Schichten früh trennt, was zu großen sozialen Spaltungen/Spannungen führt. Längeres gemeinsames Lernen. Wieso nicht mehr Gemeinschaftsschulen? Mein Sohn geht auf eine Gesamtschule, das ist auch ein tolles Modelle, wurde aber von den schwarzen Regierungen der letzten Jahrzehnte konsequent blockiert, aus ideologischen Gründen. Ich finde, wir können ruhig viel mehr Verantwortung an die Schulen abgeben. Die wissen selbst am besten, wie sie in ihrem Umfeld eine gute Schule realisieren können. Dann entsteht Vielfalt und ein Wettbewerb der Ideen statt Einheitsschule von oben herab. Jedenfalls wäre das Ergebnis (zurück zur Frage), dass wir weniger abgehängte Schüler und Schulabbrecher haben, davon bin ich fest überzeugt. Somit können sich viele junge Menschen dann selbst bessere Lebensbedingungen schaffen.
Um die Lebensbedingungen für junge Menschen zu verbessern, würde ich aber auch grundsätzlich sagen: Das könnt ihr hauptsächlich selbst. Unternehmt etwas. Wenn euch etwas politisch nicht passt: Mischt euch ein, ändert es.
Jenseits des Ermöglichens einer guten Schul-/Hochschulbildung sollte der Staat aus meiner Sicht nicht viel eingreifen sondern es den Menschen selbst überlassen, wie sie ihr Leben gestalten (von Sozialfällen mal abgesehen, denen müssen wir als Gemeinschaft natürlich unter die Arme greifen.) Je mehr der Staat nämlich eingreift, desto mehr Geld muss er ausgeben, dass er dann wieder von der Allgemeinheit nehmen muss. Damit verschlechtert er die Lebensbedingungen der anderen. Es ist ein ständiger Aushandlungsprozess in einer Gesellschaft, wo man hier die Grenze zieht. Fest steht jedoch für mich: Je mehr der Staat “fördert” und umverteilt, desto mehr Macht haben einzelne Politiker (im aktuellen System). Und nur wo Macht ist, kann Macht missbraucht werden. Mir ist da die Schweiz ein gutes Vorbild. Geringe Jugendarbeitslosigkeit, geringe Steuern, gute Lebensbedingungen, viele Volksabstimmungen.

Was ist Ihr wichtigstes Anliegen in Bezug auf Bildungspolitik?

Wir brauchen mehr Investitionen in die Bildung und ein längeres, gemeinsames Lernen. Als LINKE setzenwir uns für eine Rückkehr zum G9 und für den Ausbau der inklusiven Gemeinschaftsschule ein. Lernmittel müssen endlich freigestellt werden, zum Beispiel braucht es endlich digitale Endgeräte für alle Schüler:innen.

Was sind die wichtigsten Maßnahmen zur Begrenzung des Anstiegs der Erderwärmung?

Baden-Württemberg muss klimaneutral bis 2035 werden. Das geht, wenn es politisch gewollt ist. Dafür müssen nun alle Maßnahmen ergriffen werden. Wir brauchen eine nachhaltige Transformation unserer Wirtschaft hin zu emissionsfreier Produktion und eine echte Verkehrs- und Energiewende. Energie und Wärme muss vollständig aus Erneuerbaren kommen und der ÖPNV so ausgebaut werden, dass man auch nach 20 Uhr mit dem Bus noch nach Hause kommt.

Wie wollen Sie ehrenamtliches Engagement von jungen Menschen erleichtern und fördern?

Ehrenamtliches Engagement, das Spaß macht, braucht gute Rahmenbedingungen. Wir wollen die Jugend- und Kulturhäuser als LINKE besser finanziell absichern. Offene und selbstverwaltete Jugendtreffs wollen wir stärken.

Welchen Stellenwert hat Beteiligung von jungen Menschen und wie wollen Sie diese stärken und ausbauen?

Junge Menschen erben diese Welt. Die Entscheidungen der nächsten zehn Jahre werden großen Einfluss darauf haben, wie diese Welt dann ausschaut. Deswegen müssen junge Menschen viel mehr als bisher bei diesen Entscheidungen eingebunden werden. Als LINKE treten wir mit vielen sehr jungen Kandidat:innen zur Landtagswahl an. Wir wollen junge Menschen in den Landtag bringen.

Wie stehen Sie zu einem Wahlrecht auf Landesebene ab 16 Jahren?

Das Wahlrecht ab 16 Jahren muss auf allen politischen Ebenen gelten, auch für den Bundestag. Außerdem sollen alle Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt hier haben auch hier wählen dürfen. Menschen mit Migrationshintergrund sind leider ebenfalls oft vom Wählen ausgeschlossen, das wollen wir ändern.

Welche konkreten Maßnahmen möchten Sie ergreifen, um die Lebensbedingungen von jungen Menschen spürbar und nachhaltig zu verbessern?

Den Klimawandel stoppen und diesen Prozess sozial gestalten. Als LINKE wollen wir mehr in die Bildung und in bezahlbaren Wohnraum investieren. Den ÖPNV wollen wir über eine Nahverkehrsabgabe ticketfrei machen. Das hilft allen Menschen und insbesondere auch jungen Menschen.

Was ist Ihr wichtigstes Anliegen in Bezug auf Bildungspolitik?

Mein wichtigstes Anliegen ist Bildungsgerechtigkeit:
Das heißt der Bildungserfolg muss endlich deutlich unabhängiger vom Elternhaus werden. Kinder sollen individuell gefördert werden. Dazu sind kleinere Klassen (maximal 20 Schüler:innen pro Klasse) und mehr Lehrerinnen und Lehrer unabdingbar.
Um jede*n Schüler*in unabhängig von dessen sozialem Hintergrund zu erreichen, ist das Angebot von kostenlosen Mittagessen notwendig.
In allen Schularten soll zukünftig Pflichtunterricht zur Klimakrise stattfinden. Die Inhalte dieser Unterrichtsfächer basieren auf verschiedenen Fachbereichen der Klimawissenschaften.

Was sind die wichtigsten Maßnahmen zur Begrenzung des Anstiegs der Erderwärmung?

Konsequente Energiewende in allen Bereichen: Ende der fossilen Stromerzeugung bis 2025,
Ausbau von Windkraft und Photovoltaik um Klimaneutralität im Energiebereich 2025 zu erreichen.

Mobilitätswende: Investitionsoffensive für den öffentlichen Verkehr, so dass auch die Landbevölkerung hervorragenden öffentlichen Verkehr nutzen kann, 365 Euro- Jahresticket für Regionalverkehr im ganzen Land, Ausbau Rad- und Fußinfrastruktur, Innenstadt-Maut, Tempo 30 innerorts – Städte für Menschen statt für Autos.

Wende in der Landwirtschaft: Umstellung auf nachhaltige und gemeinwohlorientierte Landwirtschaft und Landnutzung unter Gewährleistung des Wohlbefindens der landwirtschaftlich gehaltenen Tiere sowie unter enorm verringertem Düngemittel- und Pestizideinsatz.

Wie wollen Sie ehrenamtliches Engagement von jungen Menschen erleichtern und fördern?

In der Klimaliste Baden-Württemberg engagieren sich viele junge Menschen in verschiedenen Bereichen, auch im Vorstand. Es ist essentiell, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Zukunft zu gestalten.

Welchen Stellenwert hat Beteiligung von jungen Menschen und wie wollen Sie diese stärken und ausbauen?

Wir erkennen die besondere Verantwortung an, die jüngeren Generationen darin zu unterstützen, unsere Gesellschaft und unsere Politik schon heute entscheidend und nach ihren Vorstellungen mitzugestalten.

Wie stehen Sie zu einem Wahlrecht auf Landesebene ab 16 Jahren?

Wir setzen uns für ein Mindestwahlalter von 16 Jahren für zukünftige Landtagswahlen in Baden-Württemberg ein. Jetzt und in den kommenden Jahren müssen Entscheidungen getroffen werden, welche die Zukunft der jungen Menschen dieses Landes für viele Jahrzehnte richtungsweisend bestimmen. Junge Menschen haben ihren politischen Gestaltungswillen gezeigt und müssen gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Entscheidungen teilhaben dürfen – ein Schritt zu mehr Generationengerechtigkeit.

Welche konkreten Maßnahmen möchten Sie ergreifen, um die Lebensbedingungen von jungen Menschen spürbar und nachhaltig zu verbessern?

Klimagerechtigkeit, soziale Gerechtigkeit, Bildungsgerechtigkeit sind unsere Schwerpunkte, die alle drei darauf hinwirken, die Lebensbedingungen junger Menschen deutlich zu verbessern.

Was ist Ihr wichtigstes Anliegen in Bezug auf Bildungspolitik?

Klassen sollten max. 25 SchülerInnen haben, unter schwierigen Bedingungen auch weniger. Bessere Vereinbarkeit bundesweiter Schulsysteme. Erststudium muss von Studiengebühren befreit sein, damit auch finanziell schwächere studieren können. Verpflichtung aller Studierenden an Veranstaltungen über ethische und ökologische Themen.

Was sind die wichtigsten Maßnahmen zur Begrenzung des Anstiegs der Erderwärmung?

Verkehrsvermeidung durch Zusammenführung von Wohnungen, Arbeitsstätten sowie Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten. Gezielte Förderung von Altbausanierung. Renaturierung ungenutzter Verkehrsflächen. Ausbau des ÖPNV auf dem Land und in den Städten. Vorrangigkeit der Energiegewinnung aus regenerativen Quellen. Verpflichtende Nutzung von Photovoltaik oder Solarthermie bei Neubauten und Dachsanierungen. Ausstieg der EnBW aus der Kohleverstromung. Intensivierung der Wasserstoffwirtschaft mit Nutzung der Brennstoffzellentechnik.

Wie wollen Sie ehrenamtliches Engagement von jungen Menschen erleichtern und fördern?

Übertragung von gesellschaftlichen Aufgaben an Jugendliche, zum Beispiel die verantwortliche Einbindung in einen sozialen oder ökologischen Dienst. Förderung von ehrenamtlichen Engagement durch Aufwertung. Politiker sollten selbst als gutes Beispiel dienen und immer wieder auch ehrenamtliches Engagement zeigen, das hätte sicher auch Signalwirkung.

Welchen Stellenwert hat Beteiligung von jungen Menschen und wie wollen Sie diese stärken und ausbauen?

Einen sehr großen Stellenwert: Ohne die Beteiligung der Jugend ist Baden-Württemberg ein Land ohne Zukunft. Die Politik muss der Jugend Perspektiven bieten, das geht nur mit einer weitaus größeren Offenheit der Älteren gegenüber den Jüngeren. WIr müssen den Austausch zwischen den Generationen und vielfältige Beziehungen fördern.

Wie stehen Sie zu einem Wahlrecht auf Landesebene ab 16 Jahren?

Uneingeschränkt dafür!
Ich tendiere sogar zu einem Wahlrecht ab Geburt, d.h. auch Kinder und Jugendliche, insofern sie schon so an Politik interessiert sind, dass sie selbständig einen Wahlantrag stellen, sollten auch wählen dürfen. Das ist realistischerweise frühestens wohl ab 12 Jahren der Fall, vorher eher nicht. Jedoch kein Elternstellvertretungswahlrecht.

Welche konkreten Maßnahmen möchten Sie ergreifen, um die Lebensbedingungen von jungen Menschen spürbar und nachhaltig zu verbessern?

Intensivierung der Schulsozialarbeit und Anhebung des Ansehens von Schulabschlüssen neben dem Abitur. Auch müssen handwerkliche Berufe oder auch der Pflegeberuf gesellschaftlich und auch finanziell aufgewertet werden, denn nur so kann es ein soziales Gleichgewicht in der Gesellschaft geben. Förderung von ehrenamtlichen Engagement (s.o,) auch durch Verbot von PC-Killerspielen aller Art.

Was ist Ihr wichtigstes Anliegen in Bezug auf Bildungspolitik?

Weil alles besser ist als Eisenherz-Politik:
Bildung muss wi(e)der Sexy werden! Deshalb fordere ich:
Benotung durch Applaus ersetzen / Einführung der applaudierten Schulfächer: Klimastreik, Bier-Pong, Flunkyball, usw. / Studiengebühren für Grünen-Wählende und Freibier for Future an Schul-Freitagen

Die Umsetzung dieser Forderungen erfolgt nach internationalen Standards. Unterricht wird zum UN-terricht, Universitäten zu UN-iversitäten. UN-terricht wird künftig von UN-fluencer*innen oder UNgenEUr*innen
aus der Autoindustrie abgehalten.

Was sind die wichtigsten Maßnahmen zur Begrenzung des Anstiegs der Erderwärmung?

Wir müssen den Anteil an Seeräubern/Piraten auf der Erde wieder erhöhen, die sind nämlich Cool! Längerfristig reicht das natürlich nicht, da kann nur der Zeppelinlinienverkehr Abhilfe schaffen: Umweltfreundlich, CO2 neutral und leise.

Wie wollen Sie ehrenamtliches Engagement von jungen Menschen erleichtern und fördern?

Ganz klar: Durch eine gute Bezahlung! Mein Ehrenamt als Gemeinderat bringt 900 Euro bedingungsloses Grundeinkommen. Wären es 9000 fühlte ich mich als junger Mensch erleichtert und gefördert.

Welchen Stellenwert hat Beteiligung von jungen Menschen und wie wollen Sie diese stärken und ausbauen?

Einen sehr hohen Stellenwert! Es wäre schon hilfreich wenn der Jugendgemeinderat ein Vetorecht bei Gemeinderatsbeschlüssen hätte. Wir sollten aber auch einen anderen Schritt gehen: Die Einführung eines Höchstalters zur Ausübung von politischen Mandaten ist dringend erforderlich. Es kann nicht angehen dass irgendwelche 90 jährigen über die Zukunft entscheiden, ohne diese miterleben zu müssen.

Wie stehen Sie zu einem Wahlrecht auf Landesebene ab 16 Jahren?

Das geht mir nicht weit genug. Wir als Die PARTEI setzen uns für die Reglementierung des Wahlalters auf 12-52 ein!

Welche konkreten Maßnahmen möchten Sie ergreifen, um die Lebensbedingungen von jungen Menschen spürbar und nachhaltig zu verbessern?

Freibier, Clubs&Diskotheken stark subventionieren, mehr Singlewohnungen bauen, bedingungloses Grundeinkommen, längere Regelstudienzeit, und was sich junge Menschen sonst noch so wünschen.

Was ist Ihr wichtigstes Anliegen in Bezug auf Bildungspolitik?

Durch Homeschooling sind viele Familien überlastet. Kinder und Jugendliche lernen online viel weniger als im Unterrichtszimmer. Soziale Kontakte sind wichtig, sowie frische Luft, viel Bewegung und die Natur. WiR2020 ist für kindgerechtes und Bildschirm-freies Lernen. Studien belegen bei Kinder und Jugendlichen ein auffälliges Suchtverhalten und Depressionen durch zuviel Lernen am Bildschirm. Selbst Vokabeln lernt man besser mit selbst geschriebenen Kärtchen. Nach einem Jahr Lockdown Politik wissen wir, dass von unseren Kindern keine Ansteckungs-Gefahr ausgeht. Kinder und Jugendliche brauchen Zuneigung, Wertigkeiten im Leben und Liebe für eine gesunde Entwicklung. Deshalb setze ich mich für kindgerechtes Lernen an unseren Schulen ein.

Was sind die wichtigsten Maßnahmen zur Begrenzung des Anstiegs der Erderwärmung?

Jeder Einzelne kann etwas zum Klimaschutz beitragen. Mit dem Fahrrad statt mit dem Auto fahren. Öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Die Wohnräume nicht überheizen. Produkte aus unserer Region kaufen usw. Die Massentierhaltung gehört unbedingt abgeschafft. Großkonzerne, die Ressourcen ausbeuten, sollten wir hoch besteuern und Unternehmen, die auf Nachhaltigkeit achten, begünstigen. Die Windräder töten Vögel und Insekten. Elektroautos fahren mit Strom von Kohlekraft- oder Atomkraftwerken. Die Autobatterien sind umweltschädlich. Wir müssen nach neuen umweltfreundlichen Energien forschen und Natur und Tiere achten, denn ohne sie ist ein Leben auf unserer Erde nicht möglich!

Wie wollen Sie ehrenamtliches Engagement von jungen Menschen erleichtern und fördern?

Junge Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, übernehmen soziale Verantwortung und bringen neue Ideen in Vereine. Wichtig ist, dass wir ihnen zuhören und sie ernst nehmen. Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Wir sollten alles dafür tun, um ihnen eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Dazu gehört natürlich auch das ehrenamtliche Engagement der Jugendlichen. Das Wichtigste ist jedoch, dass der junge Mensch dies freiwillig tut. Um finanziell zu unterstützen brauchen wir vereinfachte staatliche Förderprogramme.

Welchen Stellenwert hat Beteiligung von jungen Menschen und wie wollen Sie diese stärken und ausbauen?

Der Jugend sollen Mitbestimmungsmöglichkeiten angeboten werden. Das stärkt das Selbstbewusstsein und die Selbstverantwortung. Dazu müssen Prozesse von Erwachsenen und Entscheidungsträgern mit jungen Menschen auf Augenhöhe ausgehandelt werden. Fehlende Umsetzungsmöglichkeiten hinterlassen bei jedem noch so guten Beteiligungsprojekt sonst nur Frustration und Enttäuschung. In meinem Bürgerbüro bin ich gerne persönlich für Euch da. Ihr könnt mir gerne Eure Anliegen vortragen.

Wie stehen Sie zu einem Wahlrecht auf Landesebene ab 16 Jahren?

Meiner Meinung nach sollte man erst wählen, wenn man voll geschäftsfähig ist. Also mit18 Jahren. Aber vielleicht könnt Ihr mich ja von Eurer Meinung, dass Ihr ab 16 Jahren wählen wollt, mit guten Argumente überzeugen!

Welche konkreten Maßnahmen möchten Sie ergreifen, um die Lebensbedingungen von jungen Menschen spürbar und nachhaltig zu verbessern?

Unsere Regierung ist in die Coronakrise gegangen, ohne zu definieren, wie sie wieder heraus kommt. Impfen sehen unsere Politiker als einzige Lösung. Doch ob Menschen durch den neuen Impfstoff gesundheitliche Schäden erleiden oder gar an den Folgen sterben, scheint sie nicht weiter zu stören. Ebenso ignorieren sie die Kollateralschäden in unserer sonst so starken Wirtschaft und im privaten Bereich. Die Kinder- und Jugendpsychiatrischen Kliniken sind total überlastet. Wir haben nach einem Jahr genügend Informationen zum Coronavirus gesammelt. Mit vernünftigen Konzepten sollten wir anfangen, das Leben wieder lebenswert zu gestalten. Jugendliche müssen sich mit Gleichaltrigen treffen und austauschen, damit sie sich altersgerecht entwickeln können… und sich natürlich auch verlieben dürfen. Gerade in sozialen Brennpunkten müssen wir für junge Menschen mit ihren Problemen da sein! Seid alle herzlich gegrüßt.