Geprägt von seiner zentralen Lage zwischen Steppen- und Bergregion in der geografischen Mitte der Autonomen Republik Krim, ist die Hauptstadt Simferopol nicht nur wichtigster Verkehrsknotenpunkt, sondern auch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Halbinsel.
Die Sommer der Partnerstadt, die nur 50 km vom Schwarzen Meer entfernt ist, sind oftmals sehr heiß, die Winter hingegen mild. Beste Zeiten für einen Besuch der quirligen Stadt sind jedoch Frühling und Herbst, wo die Temperaturen angenehm warm und die Tage sonnig sind.
Simferopol, an deren Ort schon Besiedelungen aus dem 2. Jh. v.Chr. nachzuweisen sind und im Laufe der Geschichte schon verschiedenste Völker siedelten, wurde im 18. Jahrhundert gegründet und ist seit 1995 die Hauptstadt der Autonomen Republik Krim.
Besonders sehenswert sind neben den 2000 Jahre alten Ruinen der damaligen skythischen Stadt auch die – mit einem Alter von „nur“ 200 Jahren etwas jüngeren – prunkvollen Häuser des Stadtzentrums aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
Das Wasserschutzgebiet mit Stausee am Rande der Stadt, sowie die schönen Parks entlang des Flusses Salgir ergänzen das Bild der Stadt.
Aus dem Wunsch heraus, eine Partnerschaft mit einer Stadt aus der damaligen Sowjetunion einzugehen, wurde Simferopol 1991 Heidelbergs Partnerstadt.
Die Städtepartnerschaft wird bis heute von den intensiven Kontakten der Bürgerinnen und Bürger untereinander getragen. Viele Heidelberger Vereine und Institutionen nehmen Geld- und Sachspenden für die ukrainische Partnerstadt entgegen und organisieren Hilfstransporte. Dieses soziale Engagement ging sogar soweit, dass in Simferopol mit dem „Heidelberg-Haus“ und „Handschuhsheim-Zentrum“ vom Freundeskreis Heidelberg-Simferopol e.V. und dem Stadtteilverein Handschuhsheim zwei wichtige Anlaufstellen geschaffen werden konnten.
Die Stadtverwaltungen haben gerade gemeinsam mit Partnern aus dem Wissenschafts- und Wirtschaftsbereich beider Städte eine Zusammenarbeit zu den Themen Klimaschutz, Energie- und Wasserversorgung begonnen.

