Wer braucht ein erweitertes Führungszeugnis?

Thomas Schmidt

Thomas Schmidt vom Landesjugendring informiert über die erweiterten Führungszeugnisse

Viele Fragen, viele Antworten: Das Fachforum „Umsetzung §72a – erweiterte Führungszeugnisse in der Jugendarbeit“ am 26. März gibt Überblick für Menschen die in Vereinen mit Jugendlichen arbeiten.

Denn auf die Verantwortlichen in der Kinder- und Jugendarbeit kommen neue Herausforderungen zu: Das Bundeskinderschutzgesetz verpflichtet die Vereine und Verbände zu einem noch besseren Schutz ihrer Teilnehmenden vor sexuellem Missbrauch. Unter anderem durch die Einführung der erweiterten Führungszeugnisse für Ehrenamtliche. Das Kinder- und Jugendamt der Stadt Heidelberg  wird daher auf die Vereine/Verbände zukommen, um Vereinbarungen nach §72a SGB VIII zu diesem Zweck abzuschließen.

Das Thema sexualisierte Gewalt wird zwar schon seit einigen Jahren intensiv von Jugendvereinen aufgegriffen. Trotzdem sind viele Vereine und Verbände verunsichert:

  • Geht sie die Neuregelung überhaupt etwas an?
  • Welche Schritte müssen sie jetzt unternehmen?
  • Was verbirgt sich hinter „Präventionskonzepten“ und „erweiterten Führungszeugnissen“?
  • Wie läuft das mit den Vereinbarungen ab?

Der Stadtjugendring und das Kinder- und Jugendamt der Stadt Heidelberg laden daher gemeinsam zum Fachforum am 26. März ein. Dort werden alle Fragen zu den erweiterten Führungszeugnissen, zum Bundeskinderschutzgesetz und dessen Umsetzung beantwortet.

Als Referent wird Thomas Schmidt vom Landesjugendring sprechen, der auf Landesebene die Umsetzung der neuen Regelungen begleitet hat und ein Kenner der Materie ist. Außerdem stellt sich die neue Projektstelle „Kein Missbrauch“ des Stadtjugendrings vor, welche zur Unterstützung der Heidelberger Vereine eingerichtet wurde. Natürlich wird es auch Raum für Fragen geben.

Um formlose Anmeldung per Telefon oder E-Mail wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenlos.