Gemeinsam geht was!

LogoJugendarbeit mit und für junge Geflüchtete. Stadtjugendring Heidelberg startet neue Projektförderungsinitiative.

Unter dem Motto „Gemeinsam geht was!“ fördert der Stadtjugendring Heidelberg e.V. ab sofort Jugendverbände, Vereine, Institutionen und Jugendgruppen, die bereits erfolgreich ein Projekt für junge Geflüchtete bis 27 Jahre mit Bleiberecht durchführen oder ein neues Projekt mit ihnen und/oder für sie planen.

Ziel ist es, die Integration junger Geflüchteter weiter zu verbessern und sie am vielfältigen Gesellschafts- und Vereinsleben in Heidelberg unkompliziert teilhaben zu lassen.

„Als Dachorganisation unserer Jugendvereine und –verbände freuen wir uns sehr über das riesige Engagement vieler junger Heidelberger Akteure mit ihren Initiativen für junge Geflüchtete z.B. in den Bereichen Sport, Kultur, Weiterbildung u.v.m. Um dieses Engagement auch längerfristig zu ermöglichen und gleichzeitig die Qualität der Angebote weiter auszubauen – genau dafür ist unsere Projektförderung da.“, erläutert Steffen Wörner, Geschäftsführer des Stadtjugendrings Heidelberg e.V. und betont: „Die Initiative ´Gemeinsam geht was` ist deswegen auch kein weiteres eigenständiges Aktionsprojekt, sondern unterstützt vielmehr bereits laufende Projekte mit regelmäßigen Angeboten und fördert und vernetzt neue Projekte.“

Für die Unterstützung von Begegnungen und Projekten mit und für junge Geflüchtete stellt der Stadtjungendring im Rahmen von „Gemeinsam geht was“ Fördermittel in einer Gesamthöhe von 9.000 Euro bereit. Ein Einzelprojekt kann abhängig von der Teilnehmerresonanz maximal mit 500 Euro bezuschusst werden. Jugendverbände erhalten darüber hinaus einen Zuschuss in Höhe von 250 Euro, sofern sie die Teilnahme von zwei bis sechs jungen Geflüchteten nachweisen können und 500 Euro bei der Teilnahme von sieben Flüchtlingen und mehr.

Das Aktionsprogramm „Gemeinsam geht was! Jugendarbeit mit und für junge Geflüchtete“ des Stadtjugendrings Heidelberg richtet sich an Vereine, Gruppen, Initiativen sowie Verbände junger Menschen und motiviert diese, ihre Angebote für junge Geflüchtete zu öffnen wie Spielenachmittage, Gruppenstunde, Wochenendfahrt, Fahrradfahren, Erste-Hilfe-Kurse, gemeinsames Kochen, Zelten oder Schwimmen.

Jugendverbände, Vereine, Initiativen und Gruppen verfügen als Orte, an denen Jugendarbeit von jungen Menschen eigenverantwortlich organisiert und gemeinschaftlich gestaltet wird, über das Potential, jungen Geflüchteten einen Raum zu bieten, in dem sie selbstbestimmt, frei und mit anderen jungen Menschen ihre Zeit gestalten können.

 

Weitere Informationen und Förderlinien auf der Aktionswebseite:

www.gemeinsam-geht-was.de